Im Frühjahr hatte ich überlegt, wohin es in diesem Jahr im Urlaub gehen soll.

Der Osten von Europa hatte mich eigentlich nie interessiert, allerdings kam mir die Idee, doch einmal nach Masuren fahren zu wollen.

Ich hatte schon oft gehört, dass es dort landschaftlich sehr schön sein soll und auch von Sigfried Lenz im Buch “So zärtlich war Suleiken” nett beschrieben worden ist.

Außerdem habe ich einen polnisch klingenden Nachnamen, der besagt, dass vor mehreren Generationen jemand aus der Familie aus Polen stammen musste.

Also habe ich mal im Netz nach Polenreisen geschaut. Hier habe ich auf Anhieb einen Anbieter gefunden, der geführte Autotouren ins Baltikum und nach Polen durchführt.

Diese Touren sind allerdings mit festgelegten Etappen und Hotels nicht so mein Ding. Durch meine Roadtrip-Erfahrungen aus den USA, hab ich mir dann eine Reise selber zusammengestellt.

Wir sind also mit der Fähre von Kiel aus in 22 Stunden nach Klaipeda in Litauen geschippert und von dort aus mit dem eigenen Wagen langsam wieder Richtung Deutschland zurück gefahren.

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